← Wohnjournal Alsaba Wohnjournal · N°17

Bilderwand gestalten.
Deine Bilder.
Drei Anordnungen.

Das Urlaubsfoto. Eine kleine Zeichnung. Ein Rahmen, den du schon lange hast. Probier aus, wie sie zusammen an deiner Wand Platz finden.

Meine Bilderwand planen Mit deinen Außenmaßen · ohne Anmeldung
Dieselben Rahmen A bis E · 85 × 69 cmABCDEPLATZ FÜR DEINE ERINNERUNGEN
Fünf Beispielrahmen. Eine gemeinsame Wand.
Illustration mit frei gewählten Maßen und Motiven.
01 · Die Anordnung ausprobieren

Erst schieben.
Dann aufhängen.

Miss deine Rahmen außen von Kante zu Kante. Trage die Maße ein und vergleiche dieselbe Gruppe in drei Anordnungen. Die gestrichelte Fläche zeigt, wie viel Platz du freihalten möchtest.

Unsere Maßprobe mit fünf Beispielrahmen und 5 cm Abstand. Für eigene Eingaben braucht die Rahmenprobe JavaScript. Die Beispiele und Erklärungen kannst du auch ohne nutzen.

Dieselben Rahmen A bis E · 143 × 40 cmABCDE
Mittellinie · 143 × 40 cm
Dieselben Rahmen A bis E · 143 × 40 cmABCDE
Obere Kante · 143 × 40 cm
Dieselben Rahmen A bis E · 85 × 69 cmABCDE
Freie Gruppe · 85 × 69 cm

Außenmaße der Beispiele: A 30 × 40, B 20 × 30, C 25 × 25, D 30 × 20 und E 18 × 24 cm. Bei der freien Gruppe liegen A–C oben, D–E darunter.

01 · Mittellinie

Die Mitte verbindet.

Bei unterschiedlich hohen Rahmen springen die oberen Kanten. Richte stattdessen die Rahmenmitten aus: Die Gruppe bekommt eine waagerechte Linie, während Hoch- und Querformate sichtbar bleiben. Gut zum Ausprobieren auf einer breiten, eher niedrigen Wandfläche.

02 · Obere Kante

Oben bleibt es ruhig.

Die Rahmen beginnen auf derselben Höhe. Größere Formate reichen weiter nach unten. Vergleiche mit der Mittellinie: Der Platzbedarf bleibt gleich, aber der Umriss verändert sich. Eine gedachte obere Linie kann einer gemischten Sammlung Halt geben.

03 · Freie Gruppe

Mehr Höhe. Weniger Breite.

Unsere Probe verteilt die Rahmen auf zwei versetzte Reihen. Bei den Startmaßen braucht die Gruppe 85 × 69 cm statt 143 × 40 cm. Das ist eine mögliche Anordnung für schmalere Flächen. Du kannst die Idee anschließend mit Papierschablonen freier weiterentwickeln.

02 · Vor dem Planen messen

Ein Foto ist kleiner
als sein Rahmen.

Die Angabe „10 × 10 cm“ kann das Fotoformat bezeichnen. Für deine Bilderwand zählt dagegen alles, was an der Wand Platz braucht: Rahmenleisten, Schleife, Blüten oder andere Zierkanten. Miss deshalb an den breitesten und höchsten Stellen.

Unser weißer Rahmen mit Schleife zeigt den Unterschied: Er nimmt ein Foto von 10 × 10 cm auf, misst außen aber 16 × 17 cm. Drei davon in einer Reihe brauchen mit zweimal 5 cm Abstand 58 cm Breite. Mit den Fotomaßen gerechnet wären es nur 40 cm – es würden 18 cm fehlen.

Bei einem ovalen Rahmen trägst du die größte Breite und Höhe ein. Die Rahmenprobe zeigt dafür ein umschließendes Rechteck. So bleiben die Außenmaße vergleichbar; die genaue Wirkung einer ovalen Kontur prüfst du später mit dem echten Rahmen.

Weißer Bilderrahmen von Clayre & Eef mit Schleife am oberen Rand und quadratischem Fotoausschnitt
Original-Produktansicht · Clayre & Eef
Das gezeigte Einlegebild gehört zur Produktdarstellung.

Dein Foto10 × 10cm

Deine Planung16 × 17cm außen

Rahmen mit Schleife ansehen ↗ €11,90 · Aktuell erhältlich
03 · Von der Probe an deine Wand

Was zusammenpasst,
entscheidest du.

Die Maße helfen beim Platzbedarf. Ob deine Bildergruppe sich zuhause richtig anfühlt, siehst du mit deinen Motiven, deinem Möbel und dem Licht im Raum.

01

Wie viel Abstand
brauchen die Bilder?

Die eingestellten 5 cm sind ein Startwert, keine feste Regel. Eine kleine Gruppe kann mit engeren Zwischenräumen zusammenrücken. Große, breite Rahmen vertragen optisch oft mehr Luft. Vergleiche zunächst 3, 5 und 8 cm mit denselben Rahmen.

Bei fünf Rahmen in einer Reihe gibt es vier Zwischenräume. Jeder zusätzliche Zentimeter Abstand vergrößert die Gesamtbreite deshalb um 4 cm. Miss immer zwischen den äußeren Kanten. In der freien Gruppe gilt der Wert horizontal innerhalb jeder Reihe und vertikal zwischen den Reihen; diagonale Lücken können größer sein.

02

Wie wirkt die Gruppe
über Sofa oder Kommode?

Schau zuerst auf die gesamte Bildergruppe und die Breite des Möbels darunter. Der Planer stellt beide mittig zueinander. Eine schmale Gruppe über einer langen Kommode lässt viel Wand frei. Das kann dir gefallen; sie muss die Möbelbreite nicht ausfüllen.

Plane auch Leuchten, hohe Vasen und den Platz über einer Sofalehne ein. Die passende Höhe beurteilst du aus dem Raum: vom Eingang, im Stehen und beim Sitzen. Klebe den Gruppenumriss probeweise an die Wand und verändere seine Höhe. Eine starre Zentimeterangabe ersetzt diesen Blick nicht.

03

Wie passen alte
und neue Rahmen zusammen?

Lege dein Lieblingsstück zuerst aus. Ist es ein auffälliger ovaler Rahmen, probiere daneben einen schlichten rechteckigen. Wiederhole anschließend etwas Vorhandenes: einen Holzton, eine helle Rahmenfarbe oder eine Farbe aus dem Bild. So entsteht ein Bezug, obwohl die Formen verschieden bleiben.

Du kannst auch bei den Motiven ansetzen. Drei unterschiedlich gerahmte Schwarz-Weiß-Fotos teilen bereits eine Bildsprache. Bei farbigen Bildern kann ein wiederkehrender Ton verbinden. Tausche für den Vergleich jeweils nur einen Rahmen oder ein Motiv, damit du den Unterschied erkennst.

04

Wie kommt dein Plan
an die Wand?

Schneide Papier in den gemessenen Außenformaten aus und beschrifte es wie deine Rahmen A, B, C. Lege die Gruppe zunächst auf dem Boden aus. Übertrage sie anschließend mit geeignetem, am Untergrund getesteten Klebematerial an die Wand. Prüfe die Abstände noch einmal und schau aus etwas Entfernung.

Erst wenn dir die Anordnung gefällt, misst du die tatsächlichen Aufhängepunkte jedes Rahmens auf der Rückseite. Nicht jeder Rahmen lässt sich in beiden Richtungen aufhängen. Gewicht, Wanduntergrund und Befestigung müssen zusammenpassen. Die heruntergeladene Maßliste beschreibt Außenkanten und ersetzt keine Montageanleitung.

Vielleicht fehlt deiner Bilderwand
nur noch dein Lieblingsfoto.

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